WAS SIE WISSEN MÜSSEN

Nicht nur der Arzt muss auf ambulante Operationen gut vorbereitet sein, auch der Patient muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Sie sollten als Patient körperlich und psychisch fit sein. Vor allem müssen Sie mitspielen, denn schließlich sind Sie die Hauptperson. Wer aus welchen Gründen auch immer nicht in der Lage ist, die Empfehlungen des Ärzteteams für die Zeit vor und nach dem Eingriff einzuhalten, kann nicht ambulant operiert werden, das Risiko wäre zu groß.

Ihre Sicherheit steht im Vordergrund

Bestimmte Zusatzerkrankungen an Herz und Lunge, ein extrem hoher Blutdruck oder auch zu hohes Gewicht sind Probleme, die je nach geplantem Eingriff eventuell eine stationäre Überwachung erforderlich machen. Dagegen sind zum Beispiel zuckerkranke Menschen mit einem ambulanten Eingriff oft besser beraten, weil ihr Diätplan nicht sonderlich durcheinander gerät.

Wenn keine gesundheitlichen Einwände gegen eine ambulante Operation sprechen, ist vor allem die häusliche Betreuung nach einem ambulant erfolgten Eingriff zu gewährleisten. Hierzu bedarf es einer erwachsenen Person, die Sie zuhause die ersten 24 Stunden nach dem Eingriff betreut.

Bevor Sie in die häusliche Betreuung entlassen werden, wird durch den zuständigen Operateur oder Anästhesist sichergestellt, dass

 

-       bei Ihnen Bewusstsein, Atmung und Kreislauf über 1 Stunde stabil sind,

-       Sie sich zeitlich, räumlich und an Personen orientieren können,

-       Sie sich selbstständig anziehen und laufen können.